Prolog

Peter und ich lernten uns eigentlich in einer ganz anderen Welt kennen. Beide arbeiteten wir als Familientherapeuten aufsuchend und trafen uns mit weiteren Kollegen zur Intervision.

Natürlich erzählt man sich irgendwann, was man sonst noch um Leben gemacht hat und eines Tages, also nach c.a. eineinhalb Jahren, war die Idee für unser gemeinsames Projekt geboren.

Neben der Arbeit als Familientherpeut bildet Peter sich zum Psychotherapeuten weiter und arbeitet in seiner Praxis in Linz bereits als Therapeut unter Supervision.
Peter erfindet und entwickelt gerne und hat schon so ziemlich alles gemacht, was sich mit Holz machen lässt. Als Tischlermeister und Holzkünstler baut er ausschließlich schöne Sachen und entwicklet auch seine edlen Kleinigkeiten weiter. Peters Websteite

Von Peter hergestellte Füllfeder

Ich vertiefe mich neben meiner Tätigkeit als Psychologe, Praxis in Ottensheim, und meiner Arbeit mit Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) gerne in die Datenverarbeitung, IT-Sicherheit, Digitale Kommunikation, Marketing, Sozial Network usw.

Die Voraussetungen für die Zusammenarbeit waren großteils gegeben sind da, auch wenn es noch vieles mit euch gemeinsam zu lernen gibt.

Am Anfang war der Uniflex

Zuerst musste Peter mir einmal erklären, was das eigentlich ist, dieser Winkel, den er erfunden hat, der mitverantwortlich ist für das, was Peter in seinem Leben erreicht hat.

Der Uniflex aus einer Not heraus entstanden, denn das Selbständig machen als Tischler ist nicht einfach, wenn nicht genügend Geld dafür da ist, sich all die Maschinen anzuschaffen, die ein Tischler eben braucht. Und wenn man dann unter Zeitdruck gerät, weite Strecken für die Montage zurücklegen und auch sonst allerlei auf sich nehmen muss, kann man ziemlich alles gebrauchen, was einem die Arbeit leichter macht. Aber diese Geschichte kann Peter besser erzählen, beim nächsten Möbelbaukurs vielleicht, wenn es sich ergibt.

Jedenfalls stand der Uniflex auch am Beginn von Primewood, weil hier erstmals die Möglichkeit geschaffen werden soll, diese Verbindetechnik weiter zu geben und alle, die gerne Möbel bauen würden zu unterstützen, dies auch zu tun, auch wenn sie keine vollständig ausgestattete Tischlerei haben.

Es ist ein wenig so, als ob Peter gerne weitergeben möchte, was er selbst erlebt hat, nämlich, wenn man beginnt, das zu leben, was man ist, man nicht nur Möglichkeiten findet, sondern auch auf Begeisterung stößt.

Zumindest bei mir hat es geklappt. Ich mache mit, weil ich nicht nur gerne in digitale Tiefen tauchte, sondern mir auch die Idee gefällt, Menschen vom Selbermachen zu begeistern. Nicht nur als Psychologe weiß ich, durch nichts wächst das Selbstwertgefühl mehr, als zu erleben, dass man etwas kann, von dem man niemals dachte, man könnte es können.

Zusammenarbeit

Meist sitzen wir in Peters Büro an dem schönen Olivenschreibtisch, auf dem man die Kaffeetasse besser nicht ohne Untersetzer abstellen möchte, um die makellose Oberfläche zu schonen.

Und wenn wir dann nicht damit beschäftigt sind, unsere Weltanschauungstheorien zu diskutieren, versucht Peter, mich nicht mit all seinen Erfindungen zu überfordern, die Primewood letztlich zu dem machen sollen was es ist, nämlich eine Plattform für Holz-Heimwerker, in der man alles findet, was man braucht, wenn man sein Zuhause zum Ausdruck seines Selbst machen will. Ähm, ich meine natürlich, dass man alles findet, was man zum bearbeiten von Holz braucht, wenn man kein Tischler ist.

Meine Aufgabe ist es dann, diese Ideen in Form zu gießen, damit sie jeder und jede so cool findet, dass er/sie sie gleich ausprobieren möchte. Und natürlich den Fokus behalten, sortieren, terminieren, ausarbeiten, online stellen.

Wenn wir nicht an dem Oliventisch sitzen, stehen wir in Peters gemütlicher Werkstatt und ergründen Erfindungen oder Filmen für den YouTube Kanal. Filmen, schneiden und vertonen bringen wir uns selbst bei.